Samstag, 25. Mai 2013

Platt gekürt: Alles tau siener Tiet

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Im Rahmen unserer Plattdeutschen Reihe hier ein Gedicht von Ferdinande Laymann, aus seinem Nachlass.   Alles tau siener Tiet Üewwer Liturgien löt siek stri-en. Se stoht grout uawenaan Biem jungen Volk, doch iek mat si-en: Me gewiennd siek schlecht daodran. Et kam maol wier en niggen Här; Un diamn ‘wört balle gelungen, Dat in d’ [...]

Platt gekürt: Wallmerich, wat nu?

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Im Rahmen unserer Plattdeutschen Reihe hier ein Gedicht von Ferdinande Laymann, dass sie vor dem Bau der Biggetalsperre in Sorge um eben dieses Tal schrieb: Wallmerich, wat nu? Wei kannte nit im Sauerland Dat Städtchen Attendoorn! Van dao ut – dat is ouk bekannt – Is guet Wallfahrten gaohn Nao diam Kapelleken Wallmerich. Dat liet [...]

Platt gekürt: In der Karwiacke

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Passend zur Karwoche hier ein plattdeutsches Gedicht von Ferdinande Laymann: In der Karwiacke De Klocken sind nao Roum, sou heddet frögger. Dann hewek äse Kind sou manchmaol luert; Doch nümaols konnek se seihn, dei fleiget högger Uawen diar de Luft, se hat ganz schwinde spurt, Sou sagte uns de Mutter, un nu blöset – pas’t [...]

Platt gekürt: Palmenwigge

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Noch immer gibt es in der katholischen Kirche den Brauch, am Palmsonntag (Sonntag vor Ostern) Palmzweige segnen zu lassen. Hier ein Gedicht von Ferdinande Laymann aus dem Manuskript “Rund um Attendorn – Plattdeutsche Gedichte”: Wann Frögger am Palmsundagmuarren De Klocken sungen hell un klaor Tauer Palmenwigge, waor mien Suarren, Dat iek viaraan biem Siagen waor. [...]

Platt gekürt: Joseipesdag

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Joseipesdag Hört doch, fiar wian is dann dat schöüne Lüen- Sou fierlich, jez in d’r Fastentiet? Wei sou fraot, diamme könnt i ruhig sihen: „Dat weit doch jeiderein hi wiet un siet.” Du möchtest diek jou eigentlich wat schlämmen, T`fraogen äs de reinst Unvernunft. lek wellt di owwer nit fiar Üewwel niammen, Du bis jou [...]

Platt gekürt: Mine Hielligen Drei

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Obwohl der Tag schon vorbei ist, fanden wir das Gedicht von Ferdinande Laymann dennoch so interessant, dass wir es als Februar-Text veröffentlichen: Mine Hielligen Drei Jao, Frögger, dao lagte sou daipen Schnei Ob Hielligen Drei, Wann de Staren noch houge am Hiemmel stonk, Unse Mutter alt schwind in de Fröühmisse gonk. Dann sog iek se [...]

Platt gekürt: De fofftig Penns – Junge Mundart-Musiker

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Plattdeutsch teilt sein Schicksal mit anderen Dialekten in Deutschland. Zwar werden die auch heute noch gesprochen, verstanden und manchmal auch geliebt, doch hört man sie immer seltener. Doch einige junge Leute verdanken ihren Erfolg gerade dem Dialekt. Sie ignorieren, dass viele Deutsche Sächsisch verspotten und Bayerisch, Berlinerisch, Schwäbisch und Thüringisch belächeln – sie lachen einfach [...]

Platt gekürt: ” Winterdag”

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Nachdem wir bisher Gedichte und Dönnekes aus dem Band “Heymot” von Josefine Wagener-Zeppenfeld (Kannegeiters Fine) veröffentlicht haben, wollen wir uns ab jetzt zunächst den “Plattdeutschen Gedichten” von Ferdinande Laymann widmen. Die Texte entstammen dem Privatbesitz von Josef Hormes, der sie dem Verein für Orts- und Heimatkunde e.V. vor seinem Tod überlassen hat. Die Übersetzung ins [...]

Platt gekürt: Klein-Holland in Nout

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Klein-Holland in Nout Wann Gewitterwolken amme Hiawen hongen, De Kaih unrüggeliek imme Stalle stongen Un vamme Blitze belüchtet imme hellen Schiene Me fixe de Wäske nohm van der Liene: In Plangen Garen vame Sturm si-ek de Böüme bougen, Louse Steyne ut dr allen Mu-er flougen, De Ellern noh iarren Kingern raipen Un vie imme Sturme [...]

Platt gekürt: Ewig brennt ewig …

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-en Si-ech, dai bekannt noh diam eysten Weltkrieg in Staadt un Land. Hor me ter Untiet de Walze blosen, Soch de Füerwehr nohm Spritzenhus rosen, Dä de Füerglocke dumpe vame Toern lüen, Dann hor me blouß dat eyne si-en: Vie Kinger fix ut dem Huse stuawen, Mütter de Pötte op de Sye schuawen, Un de [...]

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