Dienstag, 21. Mai 2013

Auszubildende der Sparkasse A-L-K im Dialog mit Senioren

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Über ein Jahr lang haben sich Auszubildende der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem zu einem monatlichen Gesprächskreis mit Bewohnern des Seniorenhauses St. Liborius in Attendorn getroffen. Im Mittelpunkt stand der Dialog zwischen Jung und Alt zu aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen. Die Senioren zeigten großes Interesse am Tagesgeschehen und an der Meinung der jungen Generation. Zum Projektabschluss am 18. Juli 2012 zogen die Sparkasse und das Caritas Zentrum Attendorn ein positives Resümee.

Azubis der Sparkasse im St. Liborius

Das Seniorenhaus St. Liborius ist eine Einrichtung des Caritas Zentrums Attendorn. Die Steigerung der Sozialkompetenz bei den angehenden Bankkaufleuten und mehr gesellschaftliche Teilhabe für Bewohner des Seniorenhauses waren die primären Ziele des gemeinsamen Projektes der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem und des Caritas Zentrums Attendorn. Aus dieser Motivation heraus veranstalteten die Projektpartner in der Zeit von April 2011 bis Mai 2012 monatliche Treffen im Seniorenhaus. In kleinen Gruppen diskutierten sie aktuelle Themen aus Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei ging es nicht nur um Geld, Politik oder die Finanz- und Wirtschaftskrise: Auch handfeste Themen wie der Karneval standen zur Diskussion. Insgesamt nahmen sieben junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse an dem Projekt teil. Am 18. Juli trafen sich Vertreter der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem und des Seniorenhauses sowie die Auszubildenden und Senioren noch einmal, um sich über die Ergebnisse und Erfahrungen auszutauschen. Die Bewertung beider Seiten war insgesamt positiv. Als Beleg für die erworbenen Kompetenzen erhielten die Auszubildenden Teilnahmezertifikate über die Maßnahme.

Neue Erfahrungen und ungewohnte Situationen

Zur Vorbereitung auf die Gesprächskreise erhielten die Auszubildenden eine Grundqualifikation in Gesprächsführung und im Umgang mit Demenz. Das Projekt brachte für sie viele neue Erfahrungen, aber auch ungewohnte Situationen. Dazu gehörte beispielsweise der Umgang mit emotionalen Momenten oder die Gesprächsführung mit Personen, die in Sprache und Ausdruck aufgrund von Krankheit beeinträchtigt sind. Besonders positiv empfanden es die Auszubildenden, dass ihnen seitens der Senioren aufrichtiges Interesse entgegengebracht wurde und ihre Meinung gefragt war.

Viele der Senioren begrüßten es, dass junge Menschen sich Zeit für sie nahmen und den Dialog mit ihnen suchten. Einige beteiligten sich sehr rege und aktiv an den Diskussionen. Die Freude darüber, dass ihre Lebenserfahrung und ihre Ansichten die jungen Menschen interessierten, war ihnen deutlich anzumerken. Anderen genügte es, einfach nur zuzuhören. Ein Anliegen der angehenden Bankkaufleute bestand auch darin, die Bedürfnisse der Senioren in Bezug auf Geld und Dienstleistungen der Sparkasse besser zu verstehen. Oft konnten sie bei Problemen direkt ganz praktische Hilfestellung leisten.

Mit dem Treffen am 18. Juli 2012 findet das Projekt seinen vorläufigen Abschluss. Ob es eine Neu-Auflage mit einem späteren Ausbildungsjahrgang geben wird, ließen die Projektpartner zunächst noch offen. Grundsätzlich stehen dem jedoch alle Beteiligten positiv gegenüber.




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