Im Gegensatz zum letzten Jahr hatte Petrus diesmal ein Einsehen: Bei strahlendem Wetter begaben sich am 4. Juli die 6. Klassen der beiden Attendorner St.-Ursula-Schulen, insgesamt etwa 200 Schüler, auf Domwallfahrt nach Paderborn.
Nach zweistündiger Busfahrt und einem kurzen „Pilgerweg“ vom Maspernplatz entlang der Pader trafen sich auf dem Hof der Michaelsschulen etwa 1350 Sechstklässler aus allen erzbischöflichen Schulen der Diözese. Hier stellte jede Schule ihre Fahne und Pilgerkerze vor, danach begaben sich die Kinder zu einem Festgottesdienst in den Dom.

Stefan Rohr (Bühne rechts), Schüler der Klasse 6b, präsentiert die Fahne des St.-Ursula-Gymnasiums vor Weihbischof Manfred Grothe (Mitte) und Domkapitular Joachim Göbel, dem Leiter der Schulabteilung des Erzbistums (links).
Mit Bezug auf das Motto der diesjährigen Wallfahrt – „Zu den Quellen“ – ermunterte Weihbischof Manfred Grothe dort die Schülerinnen und Schüler in seiner Predigt, nach den Kraftquellen für ihr Leben zu suchen. Er verwies auf das Evangelium vom Sturm auf dem See Genezareth: „Manchmal wird die See unseres Lebens unruhig, etwa durch eine zerbrochene Freundschaft oder eine bedrängende Krankheit. Dann sind wir oft mit unseren Möglichkeiten am Ende. Doch wir dürfen auf Jesus vertrauen. Er ist die Quelle, aus der wir leben können.“
Am frühen Nachmittag wurde dann auf dem weiträumigen Gelände des Leokonvikts noch ein umfangreiches Spielprogramm angeboten. Kleine Stärkungen – Zuckerwatte, Obst und viele Getränke – sorgten für die nötige Kraft, um Menschenkicker und Käfigball-Kegeln zu spielen, eine fünfzehn Meter hohe „Jakobsleiter“ zu erklimmen, durch dunkle Labyrinthe zu krabbeln, Sticker zu basteln, Bambushütten zu bauen oder einfach nur zu „chillen“.
Als Erinnerung an die Wallfahrt erhielt jeder Teilnehmer ein kleines Holzkreuz mit dem „Pfauenwedel“, dem Wahrzeichen des Paderborner Bistumsheiligen St. Liborius.










