Freitag, 24. Mai 2013

Wo sind Lücken? Baulücken- und Leerstandserhebung in Attendorn

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Im Auftrag der Hansestadt Attendorn findet derzeit eine Baulücken- und Leerstandserhebung in allen Ortsteilen statt. Ziel dieser Erhebung ist es, Flächen-und Baulandpotenziale zu ermitteln, um diese in Zukunft baulich effizient nutzen und schließen zu können.

Nicht nur die Hansestadt Attendorn, sondern auch und vor allem die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt sollen von diesem Baulücken- und Leerstandskataster profitieren. So bedeutet für die Hansestadt Attendorn die zukünftige Schließung von Baulücken innerhalb der Ortschaften eine verbesserte Auslastung der bestehenden Infrastruktur und durch den damit verbundenen Verzicht auf Neubaugebiete auf „der grünen Wiese“ den Erhalt von Landschaft und Freiraum am Siedlungsrand.

baulueckenerhebung

Im Auftrag der Hansestadt Attendorn findet derzeit eine Baulücken- und Leerstandserhebung in allen Ortsteilen statt. Ziel dieser Erhebung ist es, Flächen-und Baulandpotenziale zu ermitteln, um diese in Zukunft baulich effizient nutzen und schließen zu können.

 

Diese „Innenentwicklung“ kann bedeuten, dass die Ortskerne mit ihren Geschäften und Dienstleistungsangeboten durch den Zuzug von Familien gestärkt und belebt werden, was in erster Linie den Bewohnern zugutekommt. Lebendige Ortsmitten bedeuten nicht zuletzt auch stabile Immobilienpreise.

Für die Begleitung dieses Projektes wurde eine Steuerungsgruppe eingerichtet. Diese besteht aus Stadtverordneten, Mitarbeitern der Stadtverwaltung und dem von der Stadt Attendorn beauftragten Dortmunder Planungsbüro „plan-lokal“. Bürgermeister Wolfgang Hilleke ist überzeugt: „Die Entwicklung aller Ortsteile unserer Stadt ist vor dem Hintergrund des demographischen Wandels zukünftig eine echte Herausforderung. Dabei sollte es aus meiner Sicht vorrangig darum gehen, vorhandene Baulücken zu schließen. Eine Ausweisung von weiteren Neubaugebieten sollte zukünftig nur noch die Ausnahme im konkreten Bedarfsfall sein, da es mit Blick auf die rückläufigen Bevölkerungszahlen sonst zu einem Überangebot auf dem Wohnungsmarkt kommen kann.“

Die Steuerungsgruppe möchte alle Interessierten bei dieser Erhebung „mit ins Boot“ holen. „In öffentlichen Bürgerveranstaltungen werden die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen, sich über die Ergebnisse des Projekts zu informieren. Danach werden in einem gemeinsamen Dialog die Weichen für eine zukunftsfähige Siedlungsentwicklung gestellt“, so Annika Römelt von der Stadtverwaltung Attendorn, die für Rückfragen zur Baulücken- und Leerstandserhebung unter Tel. 02722/64-319, E-Mail a.roemelt@attendorn.org zur Verfügung steht.




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